Diese Stornierungsrichtlinie beschreibt, unter welchen Voraussetzungen eine über lavtron.com aufgegebene Bestellung vor ihrer Auslieferung noch geändert oder storniert werden kann. Außerdem enthält sie Hinweise zur Rückzahlung sowie zur weiteren Vorgehensweise, wenn eine Sendung bereits für den Versand bearbeitet oder an einen Transportdienst übergeben wurde.
Eine Stornierungsanfrage ist von einem gesetzlichen Widerruf zu unterscheiden. Verbraucherrechte, insbesondere das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen, werden durch diese Richtlinie nicht eingeschränkt.
1. Stornierung vor dem Versand
Wer eine Bestellung nicht mehr erhalten möchte, kann möglichst frühzeitig eine Stornierungsanfrage über die vorgesehenen Kontaktwege übermitteln.
Ob die Bestellung zu diesem Zeitpunkt noch gestoppt werden kann, hängt insbesondere von ihrem aktuellen Bearbeitungsstatus ab.
Typischerweise gilt:
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Solange die Bestellung noch nicht für den Versand vorbereitet wurde, kann eine Stornierung technisch noch möglich sein.
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Befindet sich die Ware bereits in der Lager-, Verpackungs- oder Versandabwicklung, kann ein Stoppen des Vorgangs eingeschränkt sein.
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Nach Übergabe an einen Transportdienst lässt sich die Sendung häufig nicht mehr über den normalen Stornierungsprozess zurückhalten.
Eine eingegangene Anfrage allein bedeutet daher nicht, dass ein bereits laufender Versandvorgang noch unterbrochen werden kann.
2. Stornierungsanfrage übermitteln
Für eine möglichst eindeutige Zuordnung sollte die Anfrage Angaben enthalten, anhand derer die betreffende Bestellung gefunden werden kann.
Hilfreich sind insbesondere:
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die Bestellnummer
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der bei der Bestellung verwendete Name
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die hinterlegte E-Mail-Adresse
Eine kurze Angabe, dass die betreffende Bestellung storniert werden soll, erleichtert die Einordnung des Anliegens.
Kontakt:
LAVTRON
7131 mountain view dr
Killeen, TX 76549
US
E-Mail: devis@lavtron.com
Telefon: +1 (254) 378-8613
Bei einer schriftlichen Anfrage sollten keine vollständigen Kreditkartendaten oder Sicherheitscodes übermittelt werden.
3. Zeitpunkt der Anfrage
Je früher eine Stornierungsanfrage eingeht, desto eher kann geprüft werden, ob die Bestellung den Versandprozess bereits erreicht hat.
Zwischen Bestellabgabe und tatsächlicher Übergabe an den Transportdienst können mehrere Verarbeitungsschritte liegen. Dazu können Zahlungsprüfung, Auftragszuordnung, Kommissionierung, Verpackung und Erstellung der Versandunterlagen gehören.
Befindet sich die Bestellung bereits in einem fortgeschrittenen Verarbeitungsschritt, kann eine Änderung oder Stornierung technisch nicht mehr durchführbar sein.
Der tatsächliche Status der jeweiligen Bestellung ist für die weitere Bearbeitung maßgeblich.
4. Bereits bezahlte, noch nicht versandte Bestellungen
Kann eine bereits bezahlte Bestellung vor dem Versand wirksam storniert werden, wird anschließend geprüft, welche Zahlung zurückzuzahlen ist.
Die Einleitung einer entsprechenden Rückzahlung kann nach Abschluss der Stornierungsbearbeitung üblicherweise etwa 1 bis 3 Werktage beanspruchen.
Für die Rückzahlung wird grundsätzlich die ursprünglich verwendete Zahlungsart genutzt, soweit der jeweilige Vorgang keine andere zulässige Vereinbarung vorsieht.
Nach der Weiterleitung an den Zahlungsdienst kann zusätzliche Zeit erforderlich sein, bevor die Gutschrift auf dem Karten- oder Bankkonto erscheint.
Je nach Bank, Kartenanbieter und Zahlungsdienst kann dieser technische Buchungsvorgang ungefähr 10 bis 15 Werktage dauern.
Diese Zeitspanne beschreibt die mögliche Bearbeitung durch beteiligte Zahlungsstellen und stellt keine zusätzliche gesetzliche Rückzahlungsfrist dar.
Weitere Einzelheiten enthält die Zahlungsrichtlinie.
5. Bestellung bereits für den Versand vorbereitet
Ist eine Bestellung bereits kommissioniert, verpackt oder mit Versandunterlagen versehen, kann eine gewöhnliche Stornierung möglicherweise nicht mehr rechtzeitig umgesetzt werden.
Dies kann auch dann gelten, wenn im Kundenkonto noch kein neuer Versandstatus sichtbar ist, der interne Versandprozess jedoch bereits begonnen hat.
In diesem Stadium kann geprüft werden, ob:
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die Sendung noch technisch angehalten werden kann
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eine weitere Änderung nicht mehr möglich ist
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nach Versand die Regeln zum Widerruf oder zur Rückgabe relevant werden
Der konkrete Ablauf richtet sich nach dem tatsächlichen Bearbeitungsstand.
6. Bereits versandte Bestellungen
Wurde die Ware bereits an den Transportdienst übergeben, ist eine gewöhnliche Stornierung des Versandauftrags häufig nicht mehr möglich.
Das bedeutet jedoch nicht, dass gesetzliche Verbraucherrechte entfallen.
Ein Verbraucher kann einen gesetzlichen Widerruf nach den dafür geltenden Voraussetzungen erklären. Der Widerruf muss nicht erst nach Zustellung der Ware erklärt werden; für die Berechnung der gesetzlichen Widerrufsfrist bei Waren ist jedoch der gesetzlich maßgebliche Empfangszeitpunkt relevant.
Die Einzelheiten befinden sich in der Widerrufsbelehrung.
Soll die Ware nach der Zustellung zurückgesendet werden, sollten zusätzlich die Angaben in der Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie berücksichtigt werden.
7. Annahme einer Sendung nach Stornierungsanfrage
Eine zuvor übermittelte Stornierungsanfrage führt nicht automatisch dazu, dass eine bereits versandte Sendung vom Transportdienst nicht mehr zugestellt wird.
Trifft die Ware trotz einer Anfrage ein, richtet sich das weitere Vorgehen nach dem jeweiligen Rechtsgrund für die Rückgabe.
Bei einem gesetzlichen Widerruf gelten die Informationen aus der Widerrufsbelehrung. Für zusätzliche Rückgaberegelungen können die Bedingungen der Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie relevant sein.
Eine Sendung sollte nicht ohne Prüfung der Rückgabeinformationen an die allgemeine Kontaktanschrift zurückgeschickt werden, da diese nicht automatisch die für den konkreten Vorgang vorgesehene Rücksendeadresse ist.
8. Versand- und Zusatzkosten
Wie Versandkosten bei einer Stornierung, einem Widerruf oder einer sonstigen Rückgabe behandelt werden, hängt von der jeweiligen Situation ab.
Bei einem gesetzlichen Widerruf gelten die gesetzlichen Regelungen zur Erstattung der Lieferkosten. Danach sind grundsätzlich auch Zahlungen für die günstigste angebotene Standardlieferung zu berücksichtigen.
Mehrkosten, die daraus entstanden sind, dass der Verbraucher eine teurere Versandart als die günstigste angebotene Standardlieferung gewählt hat, müssen im gesetzlichen Widerrufsfall grundsätzlich nicht zusätzlich erstattet werden.
Andere kostenpflichtige Zusatzleistungen sind nach ihrem konkreten Inhalt und der jeweiligen gesetzlichen Grundlage zu beurteilen.
9. Teilstornierung
Soll nur ein Teil einer Bestellung storniert werden, kann eine entsprechende Anfrage unter Angabe der betroffenen Artikel gestellt werden.
Ob eine Teilstornierung noch durchgeführt werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob:
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die betreffenden Artikel noch nicht versandfertig bearbeitet wurden
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die Bestellung technisch aufgeteilt werden kann
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für einzelne Waren bereits eine separate Sendung erstellt wurde
Ist eine Trennung nicht mehr möglich, kann nach dem Versand gegebenenfalls eine Rückgabe oder ein gesetzlicher Widerruf für die betreffenden Waren in Betracht kommen.
10. Änderung statt Stornierung
Änderungen an einer bereits aufgegebenen Bestellung können ähnlichen zeitlichen Einschränkungen unterliegen wie eine Stornierung.
Dies betrifft beispielsweise:
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Lieferanschrift
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Artikel oder Stückzahl
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bestimmte bestellbezogene Angaben
Wurde eine Sendung bereits an den Transportdienst übergeben, kann insbesondere eine Änderung der Lieferanschrift eingeschränkt oder nicht mehr möglich sein.
Eine Änderungsanfrage kann über devis@lavtron.com übermittelt werden. Ob sie noch umgesetzt werden kann, richtet sich nach dem jeweiligen Bearbeitungsstand.
11. Nichtannahme einer Bestellung vor Vertragsschluss
Nicht jede übermittelte Bestellung führt zwangsläufig bereits mit ihrer technischen Übermittlung zum Abschluss eines Kaufvertrags.
Wie und zu welchem Zeitpunkt ein Vertrag zustande kommt, ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) beschrieben.
Vor einem wirksamen Vertragsschluss kann eine Bestellung insbesondere dann nicht angenommen werden, wenn wesentliche Voraussetzungen für die Durchführung fehlen.
Dazu können beispielsweise gehören:
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ein Artikel ist tatsächlich nicht mehr verfügbar
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die Zahlung wird nicht autorisiert
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eine angegebene Lieferadresse kann nicht beliefert werden
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eine erforderliche Zahlungs- oder Sicherheitsprüfung kann nicht abgeschlossen werden
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der Bestellvorgang weist konkrete Anzeichen für missbräuchliche Nutzung auf
Eine solche Nichtannahme vor Vertragsschluss ist rechtlich von der Beendigung eines bereits bestehenden Vertrags zu unterscheiden.
12. Behandlung nach bereits erfolgtem Vertragsschluss
Besteht bereits ein wirksamer Kaufvertrag, kann dieser nicht allein deshalb aufgehoben werden, weil eine Bestellung nachträglich nicht mehr erwünscht ist oder die Abwicklung organisatorisch erschwert wurde.
Eine Beendigung oder Nichtdurchführung kommt nur in Betracht, wenn hierfür eine vertragliche oder gesetzliche Grundlage besteht.
Dies kann je nach Einzelfall beispielsweise relevant sein bei:
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rechtlicher oder tatsächlicher Unmöglichkeit der Leistung
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ausbleibender oder nicht wirksam autorisierter Zahlung
-
nachweisbarer missbräuchlicher oder betrügerischer Nutzung
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sonstigen gesetzlichen Gründen, die einer Durchführung entgegenstehen
Ist die geschuldete Leistung im Sinne des § 275 BGB unmöglich, können sich die Folgen insbesondere nach § 326 BGB richten. Bereits erbrachte Gegenleistungen können dann nach den gesetzlichen Voraussetzungen zurückzugewähren sein.
13. Offensichtliche Preis- oder Eingabefehler
Ein erkennbarer Preis-, Übertragungs- oder Eingabefehler führt nicht in jedem Fall automatisch zu einem freien Stornierungsrecht.
Vor Vertragsschluss kann die betreffende Bestellung im Rahmen der geltenden Annahmeregeln nicht angenommen werden.
Ist bereits ein Vertrag zustande gekommen, richtet sich die rechtliche Behandlung eines tatsächlichen Erklärungsirrtums nach den gesetzlichen Voraussetzungen. § 119 BGB sieht unter bestimmten Bedingungen eine Anfechtungsmöglichkeit wegen Irrtums vor; eine solche Anfechtung ist nach § 121 BGB grundsätzlich unverzüglich nach Kenntnis des Anfechtungsgrundes vorzunehmen.
Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist anhand des jeweiligen Vorgangs zu beurteilen.
14. Nicht verfügbare Ware
Kann ein Artikel entgegen der ursprünglichen Bestellinformation nicht bereitgestellt werden, hängt die weitere Behandlung insbesondere davon ab, ob bereits ein Vertrag geschlossen wurde und weshalb die Lieferung nicht möglich ist.
Vor Vertragsschluss kann die Bestellung gegebenenfalls nicht angenommen werden.
Bei einem bereits bestehenden Vertrag gelten die gesetzlichen Regelungen zu Leistungshindernissen und den daraus folgenden Rechten.
Eine bloße interne Bestandsabweichung begründet daher nicht unabhängig von den gesetzlichen Voraussetzungen ein beliebiges Recht zur Vertragsaufhebung.
15. Sicherheitsbezogene Prüfung
Bei konkreten Auffälligkeiten kann ein Bestellvorgang einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden.
Anlass können etwa ungewöhnliche Zahlungsmerkmale, widersprüchliche Bestellinformationen oder konkrete Hinweise auf missbräuchliche Nutzung sein.
Je nach Ergebnis kann:
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eine weitere Zahlungsbestätigung erforderlich sein
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die Bearbeitung vorübergehend ausgesetzt werden
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eine Bestellung vor Vertragsschluss nicht angenommen werden
-
bei einem bereits bestehenden Vertrag eine gesetzlich zulässige Maßnahme geprüft werden
Eine Risikoprüfung bedeutet nicht automatisch, dass eine Bestellung abgelehnt oder aufgehoben wird.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten befinden sich in der Datenschutzerklärung.
16. Rückzahlung bei einer nicht durchgeführten Bestellung
Besteht für eine bereits geleistete Zahlung nach einer wirksamen Stornierung, Nichtannahme oder sonstigen Vertragsbeendigung kein Zahlungsgrund mehr, richtet sich die Rückzahlung nach dem jeweiligen Vorgang und den gesetzlichen Voraussetzungen.
Soweit eine Rückzahlung über das ursprüngliche Zahlungsmittel erfolgt, kann die anschließende Gutschrift zusätzlich von den Bearbeitungszeiten des jeweiligen Zahlungsdienstes abhängen.
Die näheren Abläufe werden in der Zahlungsrichtlinie erläutert.
17. Gesetzliches Widerrufsrecht bleibt bestehen
Diese Stornierungsrichtlinie ersetzt nicht die gesetzliche Widerrufsbelehrung.
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach § 312g in Verbindung mit § 355 BGB zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme eingreift. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage.
Eine Stornierungsanfrage vor dem Versand stellt daher lediglich eine zusätzliche Möglichkeit dar, einen noch nicht weit fortgeschrittenen Bestellvorgang frühzeitig anzuhalten.
Weitere Informationen zu Fristen, Erklärung, Rücksendung und Rückzahlung enthält die Widerrufsbelehrung.
18. Kontakt bei Stornierungsfragen
Bei Fragen zu einer möglichen Stornierung, einer bereits übermittelten Anfrage oder dem Bearbeitungsstatus können folgende Kontaktwege genutzt werden:
LAVTRON
7131 mountain view dr
Killeen, TX 76549
US
E-Mail: devis@lavtron.com
Telefon: +1 (254) 378-8613
Bei einer bestehenden Bestellung kann die Angabe der Bestellnummer die Zuordnung der Anfrage erleichtern.